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🇨🇳 Humanoider KI-Roboter mit Körperwärme: „Moya“ debütiert in Shanghai
Ein Startup aus Shanghai präsentiert einen humanoiden Roboter, der nicht nur aussieht und reagiert wie ein Mensch, sondern sich auch warm anfühlt. „Moya“ soll Pflege, Begleitung und Business-Anwendungen erobern – zum Startpreis von 173.000 US-Dollar.

TOP STORY

Moya
🇨🇳 Biomimetischer KI-Roboter „Moya“ feiert Debüt in Shanghai
Das Shanghai-Startup DroidUp hat mit „Moya“ einen humanoiden Roboter vorgestellt, der Aussehen, Bewegungen und sogar Körperwärme eines Menschen nachahmt. Präsentiert wurde sie im Zhangjiang Robotics Valley, einem Industriepark mit über 150 Robotikfirmen.
Moya ist rund 1,65 Meter groß, wiegt etwa 32 Kilogramm und besitzt eine Silikonhaut mit darunterliegenden Schichten, die menschliches Gewebe imitieren. Ihre Haut wird aktiv auf 90 bis 97 Grad Fahrenheit erwärmt. Ein internes Kamerasystem und KI steuern Mimik wie Lächeln, Augenbewegungen oder Augenbrauenheben.
DroidUp gibt an, dass ihr Gang zu 92 Prozent dem eines Menschen entspricht. Die modulare Plattform erlaubt unterschiedliche Erscheinungsbilder bei gleicher Hardware. Zielmärkte sind laut Unternehmen Pflege, Begleitung und Business-Anwendungen. Der Einstiegspreis soll bei rund 173.000 US-Dollar liegen, der Marktstart ist für Ende 2026 geplant. → SlashGear
INTERNATIONAL
🇺🇸 RentAHuman.ai: 200.000 Anmeldungen für KI-Agenten-Aufgaben
Die Plattform RentAHuman.ai, die Menschen für die Ausführung realer Aufgaben für KI-Agenten vermittelt, verzeichnete in der letzten Woche 200.000 Anmeldungen. Nutzer können sich registrieren, um Aufgaben wie Blumenlieferungen oder das Fotografieren von Speisen zu erledigen und werden über Kryptowährungen bezahlt. → Business Insider
🇺🇸 SEC jagt Justin Sun: Ex-Freundin liefert Beweise
Die US-Börsenaufsicht SEC verfolgt Justin Sun seit Jahren. Nun hat sich seine Ex-Freundin gemeldet und den Behörden Namen, Logs sowie eine Einladung zur Zusammenarbeit angeboten. Dies könnte die Ermittlungen gegen den Krypto-Unternehmer entscheidend voranbringen. → BTC-ECHO
🇰🇷 Bankfehler: 695 Kunden erhalten 2000 Bitcoins statt 2000 Won
Ein Fehler bei einer südkoreanischen Bank führte dazu, dass 695 Kunden statt 2000 Won (ca. 1,37 USD) jeweils mindestens 2000 Bitcoins erhielten. Dieser Vorfall verursachte einen kurzzeitigen Ausverkauf, der den Bitcoin-Kurs um 17 Prozent einbrechen ließ. Die Bank korrigierte den Fehler umgehend. → Handelsblatt
🇺🇸 Waymo: Remote-Operatoren aus den Philippinen steuern Taxis mit
Waymo, Betreiber von Tausenden selbstfahrenden Taxis in den USA, nutzt Remote-Operatoren aus den Philippinen zur Unterstützung. Dies wurde bei einer Anhörung bekannt, nachdem ein Waymo-Robotaxi ein Kind verletzte. Senator Ed Markey sieht darin ein Sicherheitsrisiko und eine potenzielle Cyber-Schwachstelle. → Futurism
🇪🇺 EU fordert Tiktok zu Änderungen an "süchtig machenden" Funktionen auf
Die EU-Kommission hat Tiktok aufgefordert, ""süchtig machende"" Funktionen zu ändern, da diese die Gesundheit der Nutzer beeinträchtigen könnten. Erste Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die App die Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit nicht ausreichend berücksichtigt. → Zeit
🇺🇸 New York erwägt Baustopp für neue Rechenzentren
New York ist der sechste US-Bundesstaat, der einen Baustopp für neue Rechenzentren in Betracht zieht. Dies unterstreicht die wachsende Besorgnis über den Energieverbrauch und die Umweltauswirkungen dieser Infrastruktur. Die Entscheidung könnte weitreichende Folgen für die Tech-Branche haben. → TechCrunch
🇸🇬 EU-Singapur Digitalabkommen startet am 1. Februar 2026
Das digitale Handelsabkommen zwischen der EU und Singapur ist am 1. Februar 2026 in Kraft getreten. Es schafft Rechtssicherheit für Unternehmen und regelt den digitalen Datenverkehr neu, was den Handel und die Zusammenarbeit in der Region stärken soll.→ Online Marktplatz
🇺🇸 Tech-Milliardäre: Larry Ellison und Jeff Bezos verloren seit Jahresstart über 66 Mrd. $ durch KI-getriebenen Tech-Ausverkauf → Fortune
🇺🇸 Uber: Muss einer Passagierin 8,5 Millionen Dollar zahlen, nachdem ein Fahrer sie vergewaltigt haben soll. → Engadget
🇺🇸 Trump Mobile: T1 Smartphone wird teurer (bis zu 999$), hässliche und nicht mehr komplett in den USA gefertigt. → Engadget
🇺🇸 Tesla: Plant den Bau einer Lithiumraffinerie in Texas, um die Batterieversorgung zu sichern. → Handelsblatt
🇺🇸 Spotify: Führt „About the Song“-Feature mit kurzen Storys zu Liedern ein → TechCrunch
🇺🇦 SpaceX: Neue Sicherheitsmaßnahmen führen zu massenhaftem Ausfall russischer Starlink-Antennen an der Front. → Heise
UPCOMING WEBINARE
19. Februar
„U.S. Expansion Unfiltered“
Die Expansion in die USA gilt für viele deutsche Startups als nächster großer Wachstumsschritt – doch die Realität ist komplexer denn je. Im Panel „U.S. Expansion Unfiltered“ teilen Founder von HypnoBox, Pepper und Digity ihre ungefilterten Erfahrungen aus erster Hand. → Jetzt kostenlos registrieren
24. Februar
Fundraising Insights: Wie raise ich am besten von Business Angels?
Zwei erfahrene Business Angels teilen praxisnahe Einblicke, wie Gründer:innen erfolgreich Kapital von Angels einwerben, typische Fehler vermeiden und ihr Fundraising strategisch aufsetzen. → Jetzt kostenlos registrieren
3. März
40% Reply Rate ganz ohne Cold Calls?
Maria Wenning, Co-Founderin & CRO bei Koyos GmbH, erklärt, wie personalisierter LinkedIn-Video-Outreach messbar mehr Antworten und qualifizierte MQLs erzeugt. → Jetzt kostenlos registrieren
NATIONAL

Die Geschäftsführung von OroraTech © OroraTech
🇩🇪 OroraTech richtet Satelliten auch auf Grenz- und Sicherheitslagen aus
Das Münchner Space-Startup OroraTech erweitert sein Geschäft über die Waldbrand-Früherkennung hinaus und positioniert seine Satellitendaten künftig auch für sicherheitsrelevante Anwendungen wie Grenzüberwachung. Die hochfrequenten Wärmebilder aus dem All sollen dabei helfen, Auffälligkeiten in schwer zugänglichen Regionen frühzeitig zu erkennen.
Grundlage ist die eigene Konstellation von Wärmebild-Satelliten, die OroraTech seit 2022 aufbaut. Aktuell überwacht das Unternehmen mit Kunden in 25 Ländern rund 350 Mio. Hektar Fläche und kombiniert Daten aus etwa 35 Quellen. Bis Ende 2027 sind rund 100 eigene Satelliten geplant. OroraTech wurde 2018 gegründet und hat bislang über 50 Mio. Euro eingesammelt. → FAZ
🇩🇪 Frauen gründen seltener auf dem Land als in der Stadt
Laut dem Women Entrepreneurship Monitor 2015-2024 gründen 5,4 % der Frauen in Städten, aber nur 4,3 % auf dem Land. Für Frauen ist der Wohnort bei der Gründungsentscheidung statistisch weniger ausschlaggebend als für Männer. Strukturelle Hürden wie fehlende Kinderbetreuung bremsen ländliche Gründungen. → Starting Up
🇩🇪 “Jugend gründet” startet Planspiel nach Rekord-Businessplänen
Der Wettbewerb “Jugend gründet” geht in die zweite Phase: Nach 1.461 eingereichten Businessplänen im Wettbewerbsjahr 2025/2026 starten Schüler nun ins Unternehmensplanspiel. Hier navigieren sie ein virtuelles Start-up durch acht Geschäftsjahre, treffen Management-Entscheidungen und testen Strategien. Ein Einstieg ist bis zum 4. Mai 2026 möglich. → Jugend gründet
🇩🇪 Deepfake-Betrug steigt 2025 um 1.100 % in Deutschland
Deepfake-Betrug hat ein industrielles Ausmaß erreicht, da Tools zur Erstellung maßgeschneiderter Betrugsmaschen kostengünstig und in großem Umfang einsetzbar sind. Laut einer Studie von Sumsub stiegen Deepfake-Angriffe in Deutschland 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 1.100 Prozent, was das Land europaweit zur Spitze im Identitätsbetrug macht. → t3n
🇩🇪 Knorr-Bremse: Startet Circular Technology Award mit 4x 25.000€ Preisgeld und bis zu 150.000€ für Proof-of-Concept. → Munich Startup
🇩🇪 Safer Internet Day: Über 1000 Organisationen engagieren sich, 50.000 Jugendliche nehmen an der klicksafe Schulstunde teil. → eco
🇩🇪 FinTechs: Nur 28% der deutschen FinTechs würden bei Neugründung wieder hierzulande starten. → Gründerküche
🇩🇪 SouthwestX: Erhält 10 Mio. € Bundesförderung und 12,5 Mio. € private Mittel für Deep-Tech-Startups in der Großregion. → SouthwestX
🇩🇪 Cybersicherheit: Verfassungsschutz und BSI warnen vor staatlich gesteuerten Cyberangriffen auf hochrangige Ziele via Signal-Phishing. → dts Nachrichtenagentur
INVESTMENTS & EXITS

🇩🇪 Nato Innovation Fund erfindet sich neu
Nach einem schwierigen Start stellt sich der Nato Innovation Fund (NIF) strategisch neu auf. Der rund eine Milliarde Euro schwere Venture-Fonds des Verteidigungsbündnisses investiert in Startups aus den Bereichen Verteidigung, Sicherheit und technologische Souveränität. In den vergangenen drei Jahren wurde seine Arbeit jedoch durch häufige Führungswechsel, hohe Kosten und Berichte über Interessenkonflikte rund um den früheren Aufsichtsratschef Klaus Hommels belastet.
Mit Erin Hallock soll nun Ruhe einkehren. Die frühere BP-Ventures-Managerin wechselte im November in das Führungsgremium des Fonds und treibt den Neustart voran. Im Gespräch mit dem Handelsblatt kündigt sie an, dass der NIF einen neuen Fonds anstrebt. Details zu Volumen oder Timing nennt sie nicht, macht aber klar, dass der Investor langfristig im Markt aktiv bleiben will.
Derzeit ist der Nato Innovation Fund an 17 Startups beteiligt, darunter Arx Robotics, Stark, Isar Aerospace und Tekever. → Handelsblatt
🇩🇪 Twaice erhält 24 Mio. Euro von der EIB
Das Münchner Batterieanalytik-Startup Twaice entwickelt Software zur prädiktiven Analyse von Batteriezustand und -lebensdauer. Die Europäische Investitionsbank stellt dem 2018 gegründeten Unternehmen ein langfristiges Darlehen über 24 Mio. Euro bereit, abgesichert über InvestEU. Twaice will damit vor allem im stark wachsenden Markt für Batteriespeichersysteme (BESS) expandieren. → electrive
Hörtipp: Podcast zur 30 Mio. US-Dollar Series-B-Runde mit Coatue (2022). Co-Founder Michael Baumann erklärte, wie das Münchner Startup Batterielebenszyklen vorhersagt, warum Transparenz bei Batterie-Performance entscheidend ist. Sehr hörenswert!. → Spotify
🌍 2026 könnte Rekordjahr für Tech-IPOs werden
Private Tech-Giganten mit einem Gesamtwert von 3,6 Billionen US-Dollar bereiten sich auf Börsengänge vor. Unternehmen wie SpaceX (1,5 Billionen US-Dollar) und OpenAI (830 Milliarden US-Dollar) könnten 2026 die Märkte neu definieren. → Tech Funding News
🇺🇸 Jeffrey Epstein: Traf sich laut DOJ-Dokumenten mit einem Geschäftsmann, der ihm Investments in zahlreiche Mobilitäts-Startups vorschlug, darunter beispielsweise Lucid Motors → TechCrunch
🇺🇸 Micro1: Ali Ansari könnte mit 25 Jahren jüngster KI-Milliardär werden; sein Unternehmen Micro1 wuchs von 4 Mio. auf 200 Mio. Jahresumsatz. → LA Times
🇺🇸 Andreessen Horowitz: VC Jennifer Li warnt Gründer vor überzogenen ARR-Angaben auf X. → TechCrunch
🇪🇬 Ägypten: Startet erste Startup-Charta mit 1 Milliarde US-Dollar Finanzierungsinitiative. → News.Google
PODCAST
![]() 🎧 4,1 Mio. Euro Seed: Enclaive schließt Cloud-Sicherheitslücke Enclaive sichert sich 4,1 Mio. Euro Seed-Finanzierung, für Confidential Computing. Olaf Jacobi (Capnamic) erklärt, wie die Technologie funktioniert und warum Datensouveränität zum Wettbewerbsfaktor wird → Jetzt anhören | ![]() 🎧 DeepSlate schlägt OpenAI & Google in Voice-AI-Benchmarks Das Berliner Startup DeepSlate überholt OpenAI und Google in Voice-AI-Benchmarks. CEO Paskal Paesler erklärt, wie das Team ohne Text-Zwischenschritt arbeitet – und wie aus Minecraft-Programmierung ein KI-Vorsprung entstand. → Jetzt anhören |
🎧 Live auf TikTok: Traction, Angels & der erste Domino-Stein Jan Thomas und Fredrik Harkort gehen live auf TikTok und diskutieren parallel zur Aufnahme die geplante Finanzierungsrunde von Lovin’. Es geht um VC-Logiken, Angel-Signaling, Traction un KI-Agenten als Gründer → Jetzt anhören | 🎧 Warum Silicon Valley auf chinesische LLMs setzt Rund 80 % der Silicon-Valley-Startups nutzen chinesische Open-Source-LLMs wie Qwen oder DeepSeek. In Prompted analysieren Philipp Müller (Signatrix) und Daniel Höpfner (b10), warum chinesisches Reasoning effizienter ist und wie KI die Gentechnik beschleunigt. → Jetzt anhören |
IN EIGENER SACHE
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GOOD READS
🇺🇸 Entwickler machen Epstein-E-Mails als Gmail-Klon öffentlich
Zwei Entwickler haben mit „Jmail“ ein öffentliches Interface gebaut, das Epsteins E-Mails wie ein Gmail-Postfach darstellt. Grundlage sind über 3,5 Mio. veröffentlichte Justizdokumente mit 2.000 Videos und 180.000 Bildern. Mithilfe von Googles KI Gemini wurden 20.000 Mailseiten extrahiert und durchsuchbar gemacht – um das Material erstmals systematisch zugänglich zu machen. → Welt
🌍 650 Mrd. Investitionen in KI: Angst vor Blase wächst
Die massiven Investitionen von 650 Milliarden Dollar in Künstliche Intelligenz führen zu wachsender Besorgnis über eine mögliche Blase. Experten warnen, dass die aktuelle Euphorie und die hohen Bewertungen nicht nachhaltig sein könnten. Dies könnte weitreichende Folgen für den Tech-Sektor haben. → FAZ
🇪🇺 🌐 AI-Tools: Crazy Business Idea Generator bietet KI-generierte Geschäftsideen mit Social Features. → Trendhunter
🌍 Mo Gawdat: KI bedroht Arbeitsplätze auf allen Ebenen, auch die von CEOs, und stört den Kapitalismus. → Business Insider
🇺🇸 Maverick Ventures: VCs nutzen KI-Tools wie ChatGPT und Rogo zur Deal-Suche und Pitch-Vorbereitung. → Business Insider
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